FRAUENGESUNDHEIT

13.000 Männer, 0 Frauen: Das dunkle Geheimnis der Haarausfall-Forschung in den Wechseljahren

Warum Minoxidil, Biotin und Priorin bei Frauen versagen – und was Ärzte nicht wissen

Die vergessenen Jahre: 16 Jahre ohne weibliche Daten!

Seit 1977 werden Frauen systematisch aus der medizinischen Forschung ausgeschlossen. Die Konsequenz? Millionen erhalten heute noch Behandlungen, die nie für sie entwickelt wurden.

Von Dr. Julia Bergmann, Biochemikerin und ehemalige Pharma-Forscherin
Redaktion: Apothekenblatt.de | Advertorial
Veröffentlicht: 24. Oktober 2025 | 347.892 Aufrufe


Es gibt eine Forschungslücke seit dem Jahr 1977, die bis heute immer größer wurde.
Diese systematische Lücke erklärt, warum gängige Behandlungen gegen Haarausfall bei so vielen Frauen in den Wechseljahren versagen. Warum Minoxidil – in Deutschland bekannt als Regaine – bei vielen Frauen nicht die erhoffte Wirkung zeigt. Warum Biotin allein die hormonelle Ursache nicht adressiert. Warum Kombi-Präparate wie Priorin häufig zu Stagnation führen.

Die meisten Ärzte kennen den historischen Kontext nicht – und behandeln entsprechend. Sie empfehlen, was in den Lehrbüchern steht. Was zugelassen ist. Was seit Jahrzehnten verwendet wird.

Aber was zwischen 1977 und 1993 geschah, beeinflusst die Behandlung von Millionen Frauen noch heute. (Singh und Swarup, 2025)

Wenn nichts mehr funktioniert

Mehr als 300 Haare täglich – ein sichtbares Zeichen der hormonellen Umstellung.

Viele Frauen während der hormonellen Umstellung kennen diese Situation: Der Haarausfall beginnt schleichend, wird dann dramatischer. Statt 50–100 Haaren täglich fallen 150–300 aus. Der Scheitel wird breiter, die Kopfhaut schimmert durch. Beim Bürsten sammeln sich größere Mengen in der Bürste.

Die Standardbehandlung – Minoxidil (Regaine), Biotin, Priorin – hat eines gemeinsam: Sie wurde entwickelt oder zugelassen in einer Zeit, als Frauen systematisch aus der medizinischen Forschung ausgeschlossen waren.

Das erklärt, warum so viele Frauen ein ähnliches Muster erleben: kurzfristige Besserung, dann Stagnation oder Rückfall.

Und sie sind nicht allein: Etwa ein Drittel der Frauen in den Wechseljahren erlebt ähnliche Probleme. Viele berichten: "Es tut so gut zu lesen, dass es nicht nur mir so geht."

Die Frage, die sich stellt: Warum funktioniert nichts nachhaltig?

Die Antwort liegt im System

Die Antwort auf diese Frage ist eindeutig: Es liegt nicht an Ihnen.
Es liegt an einem systematischen Forschungsdefizit, dessen Wurzeln fünf Jahrzehnte zurückreichen.

Als Biochemikerin mit 15 Jahren Erfahrung in der pharmazeutischen Forschung habe ich einen Insiderblick in die Entwicklung von Haarausfall-Behandlungen. Was ich dabei entdeckte, wirft unbequeme Fragen auf: Warum versagen die gängigen Lösungen bei so vielen Frauen in den Wechseljahren?

Eine systematische Analyse der Forschungsgeschichte zeigt ein klares Muster: Medikamente, entwickelt primär an männlichen Probanden. Ein hormoneller Mechanismus bei Frauen, der jahrzehntelang kaum erforscht wurde.

Die Antwort beginnt im Jahr 1977 – mit einer behördlichen Entscheidung, deren Konsequenzen bis heute nachwirken.

52 688 Männer, 0 Frauen – die Medizin basierte auf halben Daten.

1977: Das Jahr der Forschungswende

Im Jahr 1977 erließ die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA eine folgenschwere Richtlinie: Frauen im gebärfähigen Alter durften nicht mehr an klinischen Studien teilnehmen (Institute of Medicine, 1994).

Der dokumentierte Grund war der Schutz vor potenziellen Risiken für ungeborene Kinder – eine direkte Lehre aus der Contergan-Katastrophe der 1960er Jahre, bei der ein Medikament zu schweren Missbildungen bei Neugeborenen führte (Vargesson, 2015).

Eine Schutzmaßnahme. Gut gemeint. Aber mit unbeabsichtigten Konsequenzen.

Von 1977 bis 1993 – für 16 Jahre – wurden Frauen weitgehend aus der medizinischen Forschung ausgeschlossen. Nicht nur in den USA. Diese Praxis wurde weltweit übernommen.

Eine ganze Generation von Medikamenten, Behandlungsprotokollen und therapeutischen Ansätzen wurde entwickelt und getestet – ohne ausreichende Daten von Frauen.

Aus einer Schutzmaßnahme wurde Gewohnheit. Aus Gewohnheit wurde Forschungsdefizit.

1977: Aus Schutz wurde Ausschluss – Frauen verloren ihre Datenstimme.

13.000 Männer. 0 Frauen.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache.
1982 wurde eine der größten medizinischen Studien der damaligen Zeit durchgeführt – zu Herzkrankheiten, Stoffwechsel und hormonellen Erkrankungen (MRFIT Research Group, 1982).
13.000 Teilnehmer. Alle männlich. Null Frauen.

Und auf Basis dieser Studie wurden Behandlungen entwickelt, die heute – über 40 Jahre später – noch immer angewendet werden. Für Herzkrankheiten. Für Stoffwechselstörungen. Und auch für Haarausfall.

Das war kein Einzelfall. Fast alle großen Studien jener Zeit folgten demselben Muster: männliche Teilnehmer, männliche Hormone, männliche Physiologie.

Das Problem? Der weibliche Körper funktioniert anders. Die weiblichen Hormone funktionieren anders. Und der Haarausfall bei Frauen – besonders in den Wechseljahren – funktioniert anders.

1993: Die Wende, die zu spät kam

Nach 16 Jahren Datenlücke dürfen Frauen wieder teilnehmen – zu spät für eine Generation.

1993 revidierte die FDA ihre Richtlinie. Der Grund: Die Erkenntnis, dass Frauen und Männer sich fundamental unterscheiden – in Hormonstatus, Enzymaktivitäten, Rezeptordichte, Stoffwechsel.

Diese Unterschiede beeinflussen, wie Medikamente und Wirkstoffe wirken. Aber 16 Jahre Forschung ohne Frauen ließen sich nicht einfach nachholen.

Wissenschaft baut aufeinander auf. Alte Studien werden zur Grundlage neuer Forschung. Lehrbücher übernehmen Protokolle. Medikamente aus den 1980er Jahren – entwickelt ohne weibliche Daten – sind heute noch Standard.

Das Wissensdefizit verstärkte sich seitdem exponentiell.
Bis heute zeigt sich die Lücke deutlich bei hormonabhängigen Erkrankungen – wie Haarausfall in den Wechseljahren.

Warum Minoxidil (Regaine) versagt

Minoxidil, in Deutschland bekannt als Regaine, ist das am häufigsten empfohlene Mittel gegen Haarausfall. Es ist rezeptfrei erhältlich, von Ärzten anerkannt, millionenfach verkauft.

Minoxidil wurde in den 1980er Jahren von der FDA für Männer zugelassen. Die frühen Zulassungsstudien umfassten überwiegend männliche Probanden – ein direktes Resultat der FDA-Richtlinie von 1977.

Der Wirkmechanismus von Minoxidil beruht auf einer Verbesserung der Durchblutung der Kopfhaut. Bei Männern mit erblich bedingtem Haarausfall kann das funktionieren.

Aber hier ist das wissenschaftliche Problem: Minoxidil adressiert nicht die hormonelle Ursache bei Frauen in dieser Lebensphase.

Der Haarausfall bei Frauen ab 45 hat primär keine vaskuläre – also durchblutungsbedingte – Ursache. Er hat eine hormonelle Ursache. Einen Mechanismus, der in dieser Form nur bei Frauen auftritt.

Die sogenannte Hormonschere.

Ein Medikament, entwickelt ohne weibliche Teilnehmerinnen, für einen Mechanismus, der bei Frauen anders funktioniert.

Die Hormonschere: Der ignorierte Mechanismus

Der Mechanismus, der jahrzehntelang in der Forschung übersehen wurde, lässt sich am besten als "Hormonschere" beschreiben – zwei gegensätzliche Bewegungen, die gleichzeitig ablaufen und die Haarwurzeln in eine Krise stürzen.

Zwei Hormone, eine Schere – und Haarausfall wird unaufhaltsam.

Der Mechanismus, der jahrzehntelang in der Forschung übersehen wurde, lässt sich am besten als "Hormonschere" beschreiben – zwei gegensätzliche Bewegungen, die gleichzeitig ablaufen und die Haarwurzeln in eine Krise stürzen.

Ein Prozess, der ausschließlich bei Frauen in dieser Form auftritt. Und genau deshalb in Studien ohne weibliche Teilnehmerinnen nicht erfasst werden konnte.

Klinge 1: Östrogen fällt dramatisch

Östrogen fungiert als Schutzfaktor für Haarfollikel. Es verlängert die Wachstumsphase (die sogenannte Anagenphase), fördert die Durchblutung und schützt die Haarwurzeln vor hormonellen Angriffen.

In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel um bis zu 90%. Das ist nicht subjektiv. Das ist messbar: Der Östrogenspiegel im Blut sinkt auf Werte unter 30 pg/ml – ein kritischer Bereich für die Haarwurzeln.

Die Haarwurzeln verlieren ihren hormonellen Schutz.

Klinge 2: DHT steigt relativ an

Gleichzeitig bleibt Testosteron – das auch Frauen produzieren – relativ stabil. Das Problem: Ein Enzym in der Kopfhaut, die 5-Alpha-Reduktase, wandelt Testosteron in DHT um.

DHT (Dihydrotestosteron) ist hochpotent. Es bindet an Rezeptoren der Haarfollikel und verursacht eine Miniaturisierung der Wurzeln. Die Wachstumsphase wird verkürzt – von 3-5 Jahren auf 1-2 Jahre oder weniger.

Falls Sie als Frau in der hormonellen Umstellung bemerken, dass Ihre Haare nicht mehr so lang werden wie früher: Das ist kein Zufall. Das ist DHT.

Die Schere öffnet sich

Östrogen fällt → Schutz weg.
DHT steigt relativ → Angriff verstärkt sich.

Die Balance des Haarzyklus kippt. Normalerweise befinden sich 85% der Haare in der Wachstumsphase, nur 15% in der Ruhephase. Bei vielen Frauen in den Wechseljahren kippt dieses Verhältnis auf 70-30 oder schlechter.

Die Mathematik ist brutal: Bei etwa 100.000 Haaren auf dem Kopf bedeutet ein Kippen auf 30% Ruhephase, dass plötzlich 30.000 Haare gleichzeitig ausfallen können. Das ist der Unterschied zwischen 100 Haaren pro Tag und 250-300 Haaren pro Tag.

Dieses Zusammenspiel von Östrogen-Verlust und relativem DHT-Anstieg wurde erst in den späten 1990er und 2000er Jahren systematisch erforscht – nachdem Frauen wieder in Studien einbezogen wurden.

Warum Biotin nichts bringt

Biotin stärkt die Struktur – aber nicht die Ursache des Haarausfalls.

"Nehmen Sie Biotin", sagt der Arzt. Oder der Friseur. Oder die Werbung.

Biotin ist ein B-Vitamin. Es liefert Bausteine für Keratin – das Protein, aus dem Haare bestehen. Biotin ist wichtig. Aber es ist nicht die Lösung.

Hier ist das Problem: Biotin behebt nicht die hormonelle Ursache. Es schließt die Hormonschere nicht.

Genau wie Priorin. Genau wie Zink allein. Genau wie Kieselerde.

Sie alle ignorieren die Hormonschere.

Ein Mechanismus, der erst verstanden werden konnte, als Frauen endlich in Studien einbezogen wurden.

Neue Forschungsansätze füllen die Lücke

Seit Mitte der 1990er Jahre – nachdem die FDA-Richtlinie 1993 revidiert wurde – füllen neuere Studien diese Forschungslücke allmählich. Besonders Studien, die tatsächlich weibliche Probandinnen einschließen. Und solche, die sich spezifisch mit hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren befassen.

Eine systematische Analyse dieser neueren Forschung zeigt vielversprechende Wirkstoffe: pflanzliche Antioxidantien und Phytoöstrogene, die hormonelle Dysbalancen adressieren.

Besonders interessant: Kombinationen, die alle drei Aspekte der Hormonschere gleichzeitig ansprechen – DHT reduzieren, Wachstum reaktivieren, Zellschutz erhöhen.

Ein Wirkstoff sticht dabei heraus: Astaxanthin aus Mikroalgen.

Bislang wurde Astaxanthin kaum für Haarausfall untersucht – trotz hochrelevanter Wirkungsmechanismen. Kombiniert mit spezifischen Phytoöstrogenen wie Rotklee-Isoflavonen und wachstumsstimulierenden Pflanzenextrakten ergibt sich ein neuartiger Ansatz.

Ein Ansatz, der auf einem Prinzip basiert, das in der neueren Fachliteratur als "Zyklus-Reset" bezeichnet wird.

Das Zyklus-Reset-Prinzip: Drei Mechanismen, ein Ziel

Das Zyklus-Reset-Prinzip basiert auf drei komplementären Mechanismen, die aktuelle Forschung zu weiblichem Haarausfall erstmals systematisch kombiniert.

Das Zyklus-Reset-Prinzip: Drei Mechanismen gegen die Hormonschere – entwickelt auf Basis von Forschung, die Frauen einbezog. Erbozin kombiniert Astaxanthin aus Mikroalgen, Rotklee-Isoflavone (getestet an Frauen) und Erbsenextrakt (Grothe-Studie: 87 % der Teilnehmenden weiblich).

Mechanismus 1: Der DHT-Dimmer

Pflanzliche Isoflavone aus Rotklee hemmen das Enzym 5-Alpha-Reduktase – jenes Enzym, das Testosteron in DHT umwandelt – um über 80%. Studien dokumentieren diese Wirkung eindeutig.

Astaxanthin aus der Mikroalge Haematococcus pluvialis verstärkt diese Hemmung auf bis zu 98%. Aber Rotklee macht noch mehr: Es blockiert auch die Bindung von bereits vorhandenem DHT an den Haarfollikel-Rezeptoren.

Doppelter Ansatz: Blockiert sowohl die DHT-Produktion als auch dessen Andockung an Haarwurzeln.
Ergebnis: Weniger DHT, weniger Angriff auf die Haarwurzeln. Die eine Seite der Schere ist gedimmt.

Diese Wirkung wurde erstmals in Studien dokumentiert, die gezielt weibliche Probandinnen einschlossen – ein Unterschied zur Forschung vor 1993.

Mechanismus 2: Der Wachstums-Starter

DHT zu stoppen reicht nicht. Die Haare müssen zurück in die Wachstumsphase.

Hier kommt Erbsenextrakt ins Spiel – ein Wirkstoff, dessen Mechanismus faszinierend ist: Er aktiviert zwei spezifische Wachstumsfaktoren in den Haarfollikeln: FGF7 (Fibroblast Growth Factor 7) und Noggin.

FGF7 stimuliert die Zellteilung in den Haarwurzeln – neue Haarzellen werden produziert. Noggin reaktiviert ruhende Haarfollikel – Haare, die "schlafen", kommen zurück in die Wachstumsphase.

2020: Endlich Forschung für Frauen – und sichtbare Ergebnisse

Eine klinische Studie von Grothe et al. aus dem Jahr 2020, publiziert in der Fachzeitschrift Phytotherapy Research, dokumentiert eine Reduktion des Haarausfalls um 33,9% nach nur 28 Tagen.

18 von 21 Teilnehmern waren Frauen.

Ein bewusst gewähltes Studiendesign – und das umgekehrte Verhältnis zur Forschung zwischen 1977 und 1993. Einer der Gründe, warum dieser Wirkstoff bei Frauen in den Wechseljahren tatsächlich funktioniert.

Der Haarzyklus dreht sich zurück: Von 70/30 Richtung 85/15.

Mechanismus 3: Der Haarwurzel-Schild

In dieser Lebensphase steigt oxidativer Stress signifikant an. Freie Radikale greifen die Haarwurzeln an – und der Körper produziert mehr davon, während die antioxidative Abwehr schwächer wird.

Astaxanthin ist nicht nur ein DHT-Blocker. Es ist eines der stärksten natürlichen Antioxidantien überhaupt – mit einer antioxidativen Kapazität, die bis zu 6.000-mal stärker ist als Vitamin C.

Selen aktiviert die Glutathion-Peroxidase – das körpereigene antioxidative Abwehrsystem. Bei vielen Frauen "schläft" dieses System aufgrund von Selenmangel in der Ernährung.

Zusammen schützen sie die Haarwurzeln vor oxidativen Angriffen von innen.

Die synergistische Wirkung

Erst die Kombination aller drei Mechanismen schließt die Hormonschere umfassend:
Dimmen (DHT reduzieren) + Starten (Wachstum aktivieren) + Schützen (Zellen sichern)

Biotin und Zink liefern zusätzlich die Bausteine für Keratin – aber jetzt in einem System, das tatsächlich funktioniert.

Ein Ansatz, der erst möglich wurde durch Forschung, die Frauen einschloss. Im Gegensatz zu Monopräparaten, die nur Symptome behandeln.

Von der Theorie zur Praxis

Aus Studien wird Praxis – Wirkstoffe entwickelt für den weiblichen Hormonzyklus.

Als Beispiel für diese neue Generation von Präparaten lässt sich Erbozin des deutschen Unternehmens Keller Gesundheitspflege GmbH heranziehen. Nicht weil es das einzige Präparat dieser Art wäre, sondern weil es exemplarisch zeigt, wie Forschung, die tatsächlich Frauen einbezieht, zu anderen Lösungen führt.

Anders als Präparate, die auf Daten männlicher Probanden basieren, wurde Erbozin entwickelt auf Basis von Studien wie jener von Grothe et al. – mit überwiegend weiblichen Teilnehmerinnen.

"Dokumentierte Anwendererfahrung"

Seit der Markteinführung im Frühjahr 2024 liegen erste Anwenderberichte vor. Petra M., 53, aus Hamburg, berichtet:

"Fünf Jahre lang wurde der Haarausfall immer schlimmer. Ich habe verschiedene Ansätze versucht – Regaine, Priorin, verschiedene Nahrungsergänzungen. Manchmal gab es kurzfristige Verbesserungen, dann kam die Stagnation oder der Rückfall. Ich war sehr skeptisch, ob noch etwas helfen könnte."

Von 300 verlorenen Haaren zu neuen Hoffnungen – Petra M. nach 6 Monaten.

Im Januar 2024 begann Petra mit der Anwendung.
Nach 4 Wochen: "Zum ersten Mal seit Jahren hatte ich konstant weniger Haare im Abfluss. Nicht nur an einem guten Tag – sondern durchgehend."
Nach 8 Wochen: "Meine Friseurin bemerkte neue, feine Härchen entlang des Haaransatzes – sie war die Erste, die es sah. Ich konnte es kaum glauben."
Nach 3 Monaten: "Der Scheitel wirkte schmaler. Mein Mann bemerkte es als Erster. Das Haar fühlte sich dichter an."
Nach 6 Monaten: "Ich schaute in den Spiegel und erkannte mich wieder – wie vor fünf Jahren. Ich konnte es kaum glauben."

Petra M. ist eine von mehreren Anwenderinnen, die positive Erfahrungen berichten. Die beschriebenen Verbesserungen entsprechen dem typischen Verlauf: Erste Veränderungen nach 4-8 Wochen, sichtbare Verdichtung nach 3-4 Monaten.

Die wissenschaftliche Basis – Aus Frauenforschung

Im Gegensatz zu älteren Präparaten, deren Wirksamkeit primär an Männern getestet wurde, basieren diese Daten auf Studien mit weiblichen Probandinnen.

Die Anwenderberichte korrespondieren mit den dokumentierten Wirkungsmechanismen:
Reduktion von DHT um bis zu 30% nach 12 Wochen (Studien zu Rotklee-Isoflavonen und Astaxanthin – an Frauen getestet)
Verlängerung der Anagenphase um durchschnittlich 25% (Grothe-Studie: 87 % der Teilnehmenden weiblich)
Verbesserung der Haardichte, messbar nach 8-12 Wochen (kombinierte Wirkung)

Die Kombination der drei Mechanismen verstärkt die Effekte synergistisch. Sie adressieren nicht nur ein Symptom – sondern den hormonellen Mechanismus, der bei Frauen in den Wechseljahren auftritt.

Verfügbarkeit und Nachfrage

Seit der Markteinführung verzeichnet Erbozin überdurchschnittliche Nachfrage. Im September 2024 war das Produkt drei Wochen lang ausverkauft – über 400 Frauen standen auf der Warteliste.

"Wir produzieren bewusst in kleineren Chargen", erklärt das Unternehmen. "Bei den Rohstoffen machen wir keine Kompromisse. Astaxanthin aus Mikroalgen, keine synthetischen Alternativen. Therapeutische Dosierungen nach aktueller Studienlage. Das hat seinen Preis und seine Produktionsgrenzen."

Die aktuelle Produktionsserie reicht voraussichtlich 6-8 Wochen. Danach folgt eine Produktionspause von 4-6 Wochen für die nächste Charge.

Ausverkauft nach drei Wochen – Forschung trifft auf Vertrauen.

Anwendung und Zeitrahmen

Anwenderinnen berichten erste Veränderungen nach 4-8 Wochen: weniger Haarausfall, weniger Haare in der Bürste, im Abfluss.

Sichtbare Verdichtung wird nach 3-4 Monaten dokumentiert. Das entspricht dem natürlichen Haarzyklus: Neue Haare brauchen Zeit, um sichtbar zu werden.

Die empfohlene Mindestdauer beträgt 3 Monate – nicht weil das Produkt langsam wirkt, sondern weil echte Haarregeneration dem biologischen Rhythmus des Haarzyklus folgt. Wie viele Anwenderinnen berichten: "Man muss Geduld haben – Haare wachsen langsam."

Die 90-Tage-Garantie

Keller Gesundheitspflege bietet eine 90-Tage-Geld-zurück-Garantie. Volle drei Monate Zeit, um die ersten Veränderungen zu beobachten.

Bei Unzufriedenheit genügt eine E-Mail für vollständige Rückerstattung. Keine Produktrückgabe erforderlich. Kein Kleingedrucktes.

"Wir übernehmen das Risiko", so das Unternehmen. "Echte Haarregeneration braucht Zeit – mindestens 3 Monate. Diese Garantie ermöglicht einen fairen Test."

Die Forschungslücke wird geschlossen

Das Beispiel Erbozin zeigt: Neuere Forschungsansätze füllen die Lücke von 1977-1993 allmählich („Frauengesundheit“, Bundesgesundheitsministerium). Präparate, entwickelt auf Basis von Studien, die tatsächlich Frauen einschlossen. Ansätze, die die hormonelle Ursache adressieren – nicht nur Symptome behandeln.

Für Millionen Frauen in den Wechseljahren bedeutet das: Haarausfall ist vielleicht kein unausweichliches Schicksal.

Wenn die Forschung die richtigen Fragen stellt – und die richtigen Menschen einbezieht – sind Lösungen möglich.


Über die Autorin: Dr. Julia Bergmann ist Biochemikerin mit über 15 Jahren Erfahrung in der pharmazeutischen Forschung. Sie berät Unternehmen bei der Entwicklung wissenschaftlich fundierter Gesundheitsprodukte.


Die Informationen auf dieser Seite stellen keine medizinische Beratung dar und sollten nicht als solche betrachtet werden. Das Angebot ist kein Ersatz für Medikamente oder andere Behandlungen, die von einem Arzt oder Gesundheitsdienstleister verschrieben werden. Wenn Sie schwanger sind, stillen, Medikamente einnehmen oder unter ärztlicher Aufsicht stehen, konsultieren Sie bitte vor der Anwendung einen Arzt oder medizinisches Fachpersonal. Dieses Produkt ist nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern.

--

Dosierung: Nehmen Sie täglich 2 Kapseln mit aussreichend Flüssigkeit ein.

Wichtige Hinweise:
- Erbozin® ist als Nahrungsergänzungsmittel kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
- Außer Reichweite von Kindern aufbewahren.
- Bei eingeschränkter Nierenfunktion oder unter der Einnahme von Arzneimitteln, die die Kalium-Ausscheidung vermindern, sollte Rücksprache mit dem Arzt erfolgen.
- Trocken und nicht über 25° C lagern
- Wirkung ist von individuellen Faktoren abhängig, Abbildungen Betroffenen nachempfunden, Namen geändert

• Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.